Ehrenamtstag der Verbandsgemeinde Wirges


Der diesjährige Feuerwehrehrentag der Verbandsgemeinde Wirges war wieder einmal ein besonderes Ereignis für einige Angehörige der Feuerwehr Dernbach.

Als Dank und in Anerkennung für ihrer 25 jährige aktive Tätigkeit im Löschzug Dernbach erhielten Markus Herbst und Thorsten Kaiser das Silberne Feuerwehrehrenzeichen. Auch in diesem Jahr konnten wieder einige Kameradinnen und Kameraden befördert werden. Lisa Riebel wurde zur Feuerwehrfrau, Michael Schmidt und Kai Böhler zum Feuerwehrmann ernannt. Daniel Görg erhielt seine Urkunde zum Oberfeuerwehrwehrmann und Denny Steinebach trägt nun den Dienstgrad eines Löschmeisters. Die Wehrführung um Thorsten Kaiser und Markus Herbst wurden zum Hauptbrandmeister befördert.
Neben dem Verbandsgemeindebürgermeister gehörten in diesem Jahr, der 1. Beigeordnete des Westerwaldkreises, der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur und Ehrenwehrleiter der Verbandsgemeinde Wirges Hartmut Karwe, die Wehrleitung der VG Wirges und zahlreiche Vertreter aus Politik und Brandschutzwesen zu den Gratulanten.

Sicherheit im Atemschutzeinsatz


Unter diesem Motto stand am Wochenende für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Dernbach eine anspruchsvolle Fortbildung zum Thema Sicherheitstrupp auf dem Plan.

Dabei geht es um Maßnahmen, die darauf abzielen, in Not geratene Feuerwehrleute möglichst schnell und effektiv retten zu können. Ziel der Übung war es, das gemeinsame Vorgehen, die Aufgabenverteilung und das Retten eines in Not geratenen Trupp’s zu üben. Dazu wurde im Gerätehaus der Feuerwehr ein umfangreicher Parcours aufgebaut und die Halle mit Disconebel verraucht. Die Übung ist Bestandteil einer Reihe von Fortbildungen zur Umsetzung eines neuen Konzeptes, um die Sicherheit von Atemschutzgeräteträger bei einem Brandeinsatz weiter zu verbessern.

Feuerwehr stellt neues Rettungsgerät in Dienst


Die Sicherheit der Atemschutzgeräteträger innerhalb der Verbandsgemeinde Wirges kann nun durch die Beschaffung eines sog. „Rettungspack-Systems“ weiter verbessert werden.

Somit verfügt die Einheit Dernbach über ein modernes Rettungsgerät, mit dem im Notfall Atemschutzgeräteträger gerettet und in Notlagen unterstützt werden können. Dazu bietet dieses System, welches im Kern aus einer Atemluftflasche mit Twin-Anschluß besteht, die Möglichkeit bei Bedarf bis zu zwei Atemschutzgeräteträger mit Atemluft zu versorgen. Dies kann beispielsweise notwendig werden, sollte den eingesetzten Feuerwehrmännern und -frauen einmal die Atemluft knapp werden oder ein technischer Defekt an Ihrer Ausrüstung vorliegen. Ergänzt wird die Komponente durch eine sog. „Rettungshaube“ und weitere nützliche Hilfsmittel.

Großübung im Herz-Jesu-Krankenhaus


„Auslösung der Brandmeldeanlage“ – Mit dieser knappen Durchsage begann für die Feuerwehren Dernbach und Siershahn eine großangelegte Alarmübung im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach.
Durch die derzeitigen umfangreichen Bauarbeiten bot sich kurzfristig die Chance, im Bereich der Anmeldung und der ehemaligen Notfallambulanz realitätsnah zu üben.

Die ersteintreffende Dernbacher Wehr fand folgende Lage vor: Bei den Bauarbeiten war es zu einem Brand mit einer sehr starken Rauchentwicklung gekommen. Über die Feuerwehreinsatzzentrale in Wirges kam die Meldung, dass eingeschlossene Personen über Handy angerufen und ihre Notlage geschildert hatten. Schon nach kurzer Zeit waren Atemschutztrupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Gebäude. Mit zwei Hochleistungslüftern wurde das Gebäude nach und nach entraucht, so dass die insgesamt acht engesetzten Atemschutztrupps die neun vermissten Arbeiter ins Freie bringen konnten. Bei zwei kleineren Explosionen geriet auch ein Atemschutztrupp in Not und musste von den Sicherheitstrupps gerettet werden. Die Schnelleinsatzgruppe des DRK-Ortsvereins Wirges hatte bereits eine Verletzensammelstelle eingerichtet und betreute die Personen.

Aus der VG Wirges waren neben der Feuerwehr Dernbach, die Wehren aus Siershahn, Ebernhahn, Staudt, Bannberscheid und Wirges im Einsatz. Die Übverletzten kamen aus den Feuerwehren Sainerholz und Helferskirchen. Wehrleiter Thomas Schenk-Huberty, Wehrführer Thorsten Kaiser, Christian Heine und Mario Haas die das Szenario ausgearbeitet hatten, waren mit der gezeitgten Leistung sehr zufrieden.

Ein Dank gilt auch den Übungsbeobachtern Patrick Henkes und Marco Steden und dem Krankenhaus Dernbach.