Einsatzübung Technische Hilfeleistung

Zu einer Einsatzübung wurde der Löschzug Dernbach am Freitag über Funkmeldeempfänger alarmiert. Im Bereich des Sportplatzes war es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Laut der Alarmdurchsage sind mehrere Personen engeklemmt.

Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges an der Unfallstelle bot sich folgende Lage: zwei PKW sind kollidiert, einer liegt auf dem Dach, der andere auf der Seite, in jedem Fahrzeug ist jeweils eine Person eingeklemmt. Im nachfolgenden Stau ist ein Kleintransporter, beladen mit Gefahrgut, nach einem Auffahrunfall in Brand geraten.

Nach der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter stellt sich heraus, dass die Person im Fahrzeug, das auf dem Dach liegt kopfüber und mit inneren Verletzungen eingeklemmt, aber ansprechbar ist. Die Person des Fahrzeugs, welches auf der Seite liegt, ist bereits tot. Außerdem liegen noch zwei weitere Verletzte außerhalb der Fahrzeuge, die von den Einsatzkräften betreut und dem Rettungsdienst übergeben.
Nach Sicherung der Autos gegen abrutschen, wird die Rettung der verletzten Person mit hydraulischen Rettungsgeräten vorgenommen. Hierbei wird schonend vorgegangen, da eine Verletzung der Wirbelsäule nicht ausgeschlossen werden kann. Parallel zur Rettungsaktion wird der Kleintransporter abgelöscht.
Nachdem die Person gerettet ist, wird die Bergung der toten Person eingeleitet. Hierzu wird ebenfall hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt. Anschließend durften auch die jungen Kameraden den Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte trainieren. So wurde das Fahrzeug von der Fahrertür, der Beifahrertür und dem Dach befreit. Anschließend wurde noch eine sog. „dritte Tür“ in die Seitenwand geschnitten.

Glück auf! – Atemschutz-Belastungsübung im Erzbergwerk

Eine Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Steinebach/Sieg im Kreis Altenkirchen zu einer Atemschutz-Belastungsübung im Besucherbergwerk „Grube Bindweide“ in Steinebach/Sieg nahmen acht Atemschutzgeräteträger (AGT) des Löschzuges Dernbach gerne an. Die Übung wird von den Kameraden der FF Steinebach einmal jährlich durchgeführt, hieran können aber auch andere Feuerwehren aus der Umgebung teilnehmen.

Zunächst fuhren die Teilnehmer mit einer Grubenbahn in den Eisenerzstollen ein. Nach rund fünfminütiger Fahrt und einem kurzen Fussmarsch erhielten die AGT eine kurze Einweisung. Nachdem die Lungenautomaten angelegt waren ging es für die Übenden dann rund 90 Meter über eine enge Leiterkonstruktion durch einen Notausstiegsschacht nach oben. Die Übung stellte für alle Beteiligten eine große Belastung da. Zu der anstrengenden Arbeit unter Atemschutz, kommt hier besonders noch die Enge des Schachtes und die Feuchtigkeit des Bergwerkes hinzu. Am Ende konnten aber alle AGT des Löschzuges Dernbach die Übung erfolgreich beenden.

Ein Dank gilt noch einmal den Kameraden der FF Steinebach/Sieg für die perfekte Organisation und Durchführung der Belastungsübung. Wir kommen sicher wieder!!!

1. Atemschutzübung 2009 erfolgreich absolviert

Für die Atemschutzgeräteträger des Löschzuges Dernbach beginnt das Jahr traditionell mit einer Atemschutzübung, die den Teilnehmern alles abverlangt. Wie jedes Jahr hatte Thorsten Kaiser zusammen mit seinen Helfern wieder einen anspruchsvollen Parcours in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses aufgebaut. Zusätzlich wurde der Übungsraum noch vernebelt, so dass die Teilnehmer teilweise nicht die Hand vor Augen sahen.

Die Trupps (2 Vierer- und ein Zweiertrupp) erhielten vor dem Betreten des Übungsraumes verschiedene Aufträge, die unter der Beachtung der Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 7 Atemschutz und der Unfallverhütungsvorschrift UVV erfüllt werden mussten. Hierbei wurde besonders Wert auf das richtige Vorgehen in verrauchten Bereichen und die Menschenrettung gelegt. Wehrführer und Übungsleiter Kaiser zeigte sich mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Leider gibt es aufgrund der dichten Verrauchung des Übungsraumes keine Fotos von den eigentlichen Übungen. Die Bilder zeigen die Übungsteilnehmer bei den Vorbereitungen im Schulungsraum.

Fotos: Feuerwehr Dernbach.

Feuerwehren erdeten Oberleitungen


Die ICE-Trasse stellt auch an die Rettungskräfte im Westerwaldkreis große Anforderungen. Spezielle Gerätschaften wurden seinerzeit bereitgestellt, eine regelmäßige Ausbildung für Einsätze im Bereich der ICE-Trasse ist notwendig. In den vergangenen Wochen wurden durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn rund 140 Angehörige der Feuerwehren aus Montabaur, Nentershausen, Ransbach-Baumbach, Dernbach, Mogendorf und Siershahn im Oberleitungserden geschult. An drei Samstagen wurde nach einer theoretischen Unterweisung ein praktischer Ausbildungsteil am ICE-Bahnhof Montabaur durchgeführt.

Westerwälder Zeitung vom 02.10.2008, Seite 13.