Bei der Übung zum Thema Technische Hilfeleistung testeten die Aktiven des Löschzuges Dernbach vor allem die neu in Dienst gestellten Geräte.Zunächst musste mit Hilfe des Powermoon für eine ausreichende Beleuchtung gesorgt werden. Danach wurde das Übfahrzeug in eine Seitenlage gebracht und musst mit Hilfe des Stab-Fast-Abstützsystems gegen Abrutschen gesichert werden. Nachdem jeder Teilnehmer die Handhabung des Systems ausprobiert hatte, wurde das Auto in eine Dachlage gebracht und musste dann abgestützt werden. Anschließend wurden mittels hydraulischen Rettungsgeräten das Dach abgenommen, die Türen entfernt und der Fussraum geweitet.
Fortbildung zu Thema Elektrizität
Mit einem anschaulichen Fachvortrag bedankte sich die Kevag für die geleistete Arbeit beim Brand der Trafostation in Dernbach im Juni diesen Jahres. Herr Diel und Herr Reinshagen stellten die Gefahren im Umgang mit Strom gemeinverständlich und lehrreich dar. Außerdem erhielten die Mitglieder des Löschzuges Dernbach praktische Tipps für das Verhalten im Einsatzfall. Die Fragen der Teilnehmer konnten die Fachleute kompetent beantworten. Von dieser kurzweiligen Schulung konnte jeder Einzelne sowohl für den Feuerwehrdienst als auch für den Alltag profitieren.
Mit einem kleinen Imbiss und interessanten Detailgesprächen mit den beiden Dozenten klang der Abend gemütlich aus.
Feuerwehr Dernbach im Bahnerden ausgebildet
Alle zwei Jahre werden die Mitglieder der Feuerwehren, die in das ICE-Konzept eingebunden sind, im Bahnerden ausgebildet.
Ziel ist es, im Notfall nach Freischaltung der Oberleitung und Sperrung der Gleise Hilfe leisten zu können und somit eine Gefahr für die Einsatzkräfte durch elektrische Spannung auszuschließen. Zunächst erfolgte eine theoretische Unterweisung durch Guido Heller, Notfallmanager der Deutschen Bahn AG, im Feuerwehrhaus Wirges. Anschließend durften die Teilnehmer die theoretischen Kenntnisse am ICE-Bahnhof Montabaur praktisch umsetzen.
Einsatzübung im Krankenhaus Dernbach
„Brand im Krankenhaus Dernbach. Mehrere Personen vermisst!“ So lautete die Übungsalarmierung für die Feuerwehren Dernbach, Ebernhahn, Staudt und die Drehleiter aus Siershahn.
Schon kurz nach dem Alarm waren die ersten Kräfte vor Ort. Die Erkundung ergab folgendes Bild: bei Bauarbeiten im fünften Obergeschoss war es zu einem Kurzschluss gekommen. Das Feuer griff schnell auf in der Nähe gelagerte Baumaterialien und leicht brennbare Hilfsstoffe über. Insgesamt wurden sieben Personen vermisst. Als Problem stellte sich dar, dass ein Zugang für die Feuerwehr nur über das derzeit stehende Baugerüst an der Aussenfassade zum Südring möglich war. Der Zugang über das Treppenhaus, was normalerweise den ersten baulichen Rettungsweg darstellt, wurde für die Übung versperrt. Also musste beispielsweise die Schlauchleitung und der Verteiler von den Atemschutztrupps nach oben gezogen werden. Trotz des ungewöhnlichen Angriffsweges und des völlig verrauchten Geschosses konnten die Vermissten relativ schnell gefunden werden. Ein weiteres Problem stellte der Verletztentransport nach unten dar, da die Drehleiter übungsbedingt ausgefallen war, so dass die Personen personalintensiv über das Gerüst heruntergeführt werden mussten. Da die Übungsziele weitestgehend erfüllt wurden, zeigte sich Wehrführer Thorsten Kaiser mit dem Verlauf zufrieden.

