Auf dem Übungsplan stand eine Begehung im Aloysia-Löwenfels-Haus. Das Haus der Dernbacher Schwestern wurde im Jahre 2007 eröffnet und dient als Gästehaus und Begegnungsstätte des Ordens mit Übernachtungs- und Meditationsräumen. Schwester Christel, Leiterin des Hauses, führte die Mitglieder des Löschzuges Dernbach und der Löschgruppe Ebernhahn durch die Räume. Solche Begehungen sind für die Feuerwehr sehr wichtig, um im Einsatzfall die nötige Ortskenntnis zu erlangen.
Vierbeinige Retter im Dernbacher Wald unterwegs
Zu einer gemeinsamen Übung trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Dernbach und der DRV-Rettungshundestaffel Limburg/Westerwald aus Rennerod im Waldgebiet um die Dernbacher Grillhütten. Auf dem Parkplatz zwischen Schützenhaus und Grillhütten wurde die Einsatzleitung gebildet.
Von dort aus wurden die Suchteams bestehend aus Rettungshund, Rettungshundeführer, Rettungshelfer, sowie gemischten Trupps aus Jugendfeuerwehr und Aktiven koordiniert. Insgesamt galt es sieben vermisste Personen, die zuvor von Ausbilder Wolfgang Enke „versteckt“ und entsprechend in die Lage eingewiesen wurden. Nachdem die Hunde die Personen aufgespürt hatten, mussten die Jugendfeuerwehrangehörigen Erste Hilfe leisten. Anschließend mussten die Vermissten von den übrigen Feuerwehrangehörigen gerettet werden, u. a. vom Dach der Grillhütte. Für alle Beteiligten war es ein sehr lehrreicher Nachmittag und alle hatten ihren Spass!
Neues Fahrzeug für Dernbacher Wehr
Wirges: Reicht das Wasser bei einem Brand auf der Autobahn? – Interessent für altes Feuerwehrauto
WIRGES. Reicht das Wasser in den Feuerwehrfahrzeugen der Verbandsgemeinde Wirges künftig aus, wenn es auf der Autobahn beispielsweise zu einem größeren Lkw-Brand kommt? Achim Wussow (SPD) äußerte daran in der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates leise Zweifel, als es um den Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für den Löschzug Dernbach ging.
Das jetzt dort zu stationierende Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 10/10) hat laut Wussow nur ein Fassungsvermögen von rund 1000 Litern. Das noch genutzte Vorgängerfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25), habe dagegen immerhin rund 5000 Liter „im Gepäck“.
Wehrleiter Hartmut Karwe bestätigte, dass auf der Autobahn viel Wasser gebraucht wird. Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Wirges bringen aber nach seiner Aussage schon bei einer Erstalarmierung mit verschiedenen Fahrzeugen zwischen 5000 und 6000 Litern mit; das entspricht laut Karwe in etwa dem, was auch Montabaur und Ransbach-Baumbach zur Verfügung haben. Wenn das nicht ausreiche, müsse nachalarmiert und auf die Hilfe anderer Wehren zurückgegriffen werden.
Der Verbandsgemeinderat sprach sich schließlich einstimmig dafür aus, die Verwaltung damit zu beauftragen, Angebote zum Kauf des neuen Einsatzfahrzeuges einzuholen, Zuschussanträge zu stellen und dem Verbandsgemeinderat das Ausschreibungsergebnis vorzulegen. Einen Interessenten für das alte Dernbacher Feuerwehrauto gibt es ebenfalls schon: Die Werksfeuerwehr von Klöckner Pentaplast (Heiligenroth) will ihr 40 Jahre altes Fahrzeug austauschen. Ohne Gegenstimme verabschiedete der Rat auch die Einstufung der Ausrückebereiche der Löschzüge Dernbach und Siershahn in die Risikoklasse T 3 (T steht für technische Gefahren und Gefahren durch Naturereignisse).
Die beiden Einheiten sind durch ihre Einsätze auf der Autobahn erhöhten Anforderungen und Risiken ausgesetzt. Auf entsprechende Anfrage der betroffenen Wehr soll nun überprüft werden, ob auch die Feuerwehr Mogendorf in diese Risikoklasse einzuordnen ist. (jgm)
Westerwälder Zeitung vom 10.03.2008, Seite 15.
JF Dernbach – Übung zum Thema Schaum
Heute stand eine Übungseinheit zum Thema Schaum auf dem Dienstplan der JF Dernbach. Nach einer theoretischen Unterweisung durch Übungsleiterin Andrea Görg im Feuerwehrhaus wurde am Sportplatz der Schaumangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 3 geübt. Als Schaummittel diente ein Wasser-Spülmittel-Gemisch. Leider brachte der Mix nicht den gleichen Erfolg wie echtes Schaummittel. Zum Veranschaulichen der Funktionsweise der Geräte war dies aber ausreichend. Und Spass hatten alle Beteiligten…









