Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dernbach/Westerwald e.V.


Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin…

… so hieß es am Pfingstwochenende für 34 aktive und fördernde Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Dernbach/Westerwald e.V. Auf die Reisegruppe warteten vier sonnige Tage und ein abwechslungsreiches Programm in der Bundeshauptstadt.

Nach der rund achtstündigen Fahrt bezogen die Mitfahrer zunächst ihr Quartier im Holiday Inn Express-Hotel im Herzen von Kreuzberg, rund einen Kilometer vom Potsdamer Platz. Anschließend stand ein geführter Rundgang durch das Regierungsviertel mit auf dem Plan. Die Mischung aus historischen Bauwerken, wie das Brandenburger Tor oder der Reichstag und modernen Gebäuden wie das Kanzleramt ist äußerst beeindruckend. Der Spaziergang endete am neuen Berliner Hauptbahnhof. Der Bau des größten europäischen Bahnhofes mit zwei Gleisebenen kostete rund zehn Milliarden Euro. Vom Hauptbahnhof ging es dann mit der S-Bahn zum Abendessen in die „Berliner Republik“ am Schiffbauerdamm. Dort gibt es neben traditionellen Berliner Gerichten auch eine Bierbörse, wo sich die Preise der Biere wie auf dem Börsenparkett nach der Nachfrage richten.

Der Samstag begann mit einer rund dreistündigen Stadtrundfahrt, die einen guten Überblick über die unzähligen historischen Gebäude gab. Der Verlauf der innerdeutschen Grenze und der Mauer ist mit zwei Reihen Pflastersteinen gekennzeichnet und regte auch 19 Jahre nach dem Fall der Mauer einige zum Nachdenken an. Es ist sehr schwer nachzuvollziehen, wie das Leben damals diesseits und jenseits der Mauer war. Der Glockenturm am Olympiastadion bot einen grandiosen Ausblick über die ganze, rund 800 Quadratkilometer große Stadt. Den Nachmittag konnten die Reisenden selbst gestalten. Einige erkundeten das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) mit seiner riesigen Feinkostabteilung, wo es Gaumengenüsse aus der ganzen Welt gibt. Andere flanierten auf dem Kurfürstendamm und ließen sich vom Flair dieser rund 3,5 Kilometer langen Einkaufsstrasse beeindrucken. Der Abend klang mit einem Besuch des Strassenfestes „Karneval der Kulturen“ im Bezirk Kreuzberg aus. Hier feierten hunderttausende friedlich ein Fest der Begegnung.

Am Pfingstsonntag fuhr die Gruppe nach Potsdam und besichtigte das „Neue Palais“ mit dem weltweit einmaligen Grottenzimmer und den Schlosspark um Sansoucci. Anschließend ging es mit dem Schiff von Potsdam über die Havel entlang der ehemaligen Grenze zum Wannsee. Von dort brachte der Bus die Gruppe zurück zum Hotel. Das Abendessen nahm die Gruppe im „Lindenbräu“ im Sony-Center am Potsdamer Platz ein. Traditionelle bayerische Gerichte und bayerisches Bier in der ehemaligen preußischen Metropole sind sehr gewöhnungsbedürftig, aber dies tat dem Spass keinen Abbruch.

Bevor es am Pfingstmontag nach Hause gehen sollte, stand noch ein Besuch in den „Berliner Unterwelten“ auf dem Programm. Eine Ortskundiger führte die Gruppe durch zwei Schutzbunker am Bahnhof „Gesundbrunnen“. Einer wurde im Krieg als Schutzunterkunft in den Bombennächten genutzt, der andere sollte als Atomschutzbunker im Kalten Krieg dienen. Auch hier regte das „Ambiente“ viele zum Nachdenken an.

Nach dem Mittagessen am Potsdamer Platz machte sich die Reisegruppe auf den Heimweg. Nach überraschend staufreier Fahrt kamen die Berlinfahrer gegen 22 Uhr wieder in Dernbach an.

Übung mit DRK Rettungshundestaffel Koblenz


Zu einer außergewöhnlichen Übung haben sich einige Mitglieder der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Dernbach am 04.05.2008 zusammengefunden.
Die Rettungshundestaffel des DRK Koblenz hatte um Unterstützung bei einer Übung im Betriebshof des Neuwieder Zoos gebeten. Dieser Bitte kam die Feuerwehr Dernbach sehr gerne nach.

Die Fähigkeiten, die Hunde für den Rettungseinsatz brauchen, sind als Anlage schon längst vorhanden: sie können sich orientieren, sie arbeiten mit ihrer Nase und sie können bellen. Es liegt an uns Menschen, diese Fähigkeiten für die Suche nach vermissten oder verschütteten Personen zu fördern und zu nutzen.
Die Teamarbeit zwischen Hund und Hundeführer steht dabei an erster Stelle. Im Grunde handelt es sich um eine Ausbildung des Hundeführers, dem es gelingen muss, sich seinem Vierbeiner klar und verständlich in dessen „Sprache“ mitzuteilen.
Anders als im Fernsehen oft gezeigt, suchen die Hunde nicht nach einer bestimmten Person, sondern generell nach hilflosen Menschen.
Hunde suchen nur deshalb nach Menschen, weil ihnen das Spaß macht. Die Belohnung – Spiel oder Futter – sorgt dafür, dass die Hunde den Spaß mit der Zeit nicht verlieren, sondern immer wieder aufs Neue motiviert sind.

Alle Beteiligten konnten sich über die gute Leistung und Ausbildung der Hunde und deren Hundeführer überzeugen. So dauert die Ausbildung für Mensch und Hund ca. 3 Jahre. Dadurch, dass alle Hundeführer ausgebildete und aktive Sanitäter sind, können sie im Ernstfall eine effektive Erstversorgung durchführen.

Dernbacher in Dernbach


Eine Abordnung des Löschzuges Dernbach/Westerwald besuchte vom 30.4. bis 2.5.2008 die Partnerfeuerwehr Dernbach/Pfalz.

Am Mittwochabend stellten die Westerwälder Gäste zusammen mit den Gastgebern am Dorfplatz in der Ortsmitte der, im Landkreis Südliche Weinstraße gelegenen, Gemeinde Dernbach den traditionellen Maibaum. Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein am Festplatz aus.

Am Maifeiertag unternahm die Gruppe eine Hüttenwanderung rund um Dernbach durch den Pfälzer Wald. Auf der Landauer Hütte und am Dernbacher Haus legten die Wanderer jeweils eine ausgiebige Rast ein. Eine kleine Gruppe besichtigte noch die Burgruine Neu-Scharfeneck aus dem 13. Jahrhundert. Zum Tagesabschluss versammelten sich alle noch einmal am Festplatz.

Freitags fuhren alle nach dem Frühstück nach Annweiler am Trifels. Hier stand eine ausgiebige Führung durch die Feuerwache und den umfangreichen Fahrzeugpark der Stützpunktfeuerwehr der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels auf dem Programm. Insgesamt verfügt der Löschzug Annweiler über 11 Fahrzeuge, darunter auch Sonderfahrzeuge des Gefahrstoffzuges Südliche Weinstraße und Ausrüstung für Einsätze in den vier Strassentunnels der Stadt.

Nach dem Mittagessen auf einem alten Bauernhof in Dernbach traten die Gäste wieder die Heimreise in den Westerwald an. Ein Gegenbesuch im nächsten Jahr wurde schon vereinbart.