Neue Geräte in Dienst gestellt

In den vergangenen Tagen wurden beim Löschzug Dernbach neue Geräte in Dienst gestellt.

Von der Verbandsgemeinde Wirges wurde eine neue Motorkettensäge vom Typ Stihl MS 310 beschafft. Verlastet wird die Säge auf dem HLF 10/10.
Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dernbach/Ww. e.V. stellte dem Löschzug ein Feuerwehrrettungstuch GERET-BREIT von den Gelsenkirchener Werkstätten gGmbh zur Verfügung. Das Rettungstuch wurde als Neuheit auf der Messe Interschutz in Leipzig vorgestellt. Es handelt sich hierbei um ein Schwerlasttragetuch mit einer Fläche von 2,20 x 1,10 Meter und einer Tragkraft von 500 kg.
Beim Löschzug Dernbach wird das Tuch in der Rettungstasche des Sicherheitstrupps mitgeführt. Es kann aber auch zum Transport schwergewichtiger Patienten genutzt werden.

Kindergarten zu Gast bei der Feuerwehr


Seit einigen Jahren besucht der Abschlussjahrgang der Kindertagesstätte St. Agnes kurz vor den Sommerferien die Feuerwehr Dernbach. So konnten Markus Herbst und Thomas Waldenberger auch dieses Mal 16 Kinder im Feuerwehrhaus begrüßen.

In einer kurzen theoretischen Unterrichtseinheit lernten die Kinder den Unterschied zwischen „gutem“ und „bösem“ Feuer, die korrekte Handhabung eines Streichholzes und das richtige Absetzen eines Notrufes. Anschließend schauten sich die Gäste dann die Umkleide mit den Spinden der Einsatzkräfte an. Jeder, der wollte durfte mal einen richtigen Feuerwehrhelm aufsetzen und die Einsatzjacke anziehen.
In der Fahrzeughalle machte die Gruppe dann Bekanntschaft mit einem Atemschutzgeräteträger. Dadurch, dass der Feuerwehrmann die komplette Schutzkleidung vor den Kindern anlegte, lernten Sie, dass sie keine Angst vor dem „Mann mit der Maske“ haben müssen.
Nach dem Besichtigen der Löschfahrzeuge ging es dann in den Hof, wo jeder mit einem echten Feuerwehrschlauch und einem Strahlrohr spritzen durfte. Alle Kinder und insbesondere auch die Feuerwehrleute verbrachten einen kurzweiligen und lehrreichen Nachmittag.

Jugendfeuerwehren der VG Wirges

Am Sonntag, 4.7.10 fand anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Helferskirchen die diesjährige Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Wirges statt.

Das Aussenlager der Fa. Messebau Hildebrand im Ortsteil Niederdorf war in Brand geraten. Nachdem die zuständige Feuerwehr Helferskirchen, die über Sirene alarmiert worden war, vor Ort war, wurden zur Verstärkung die Jugendfeuerwehren Bannberscheid, Dernbach, Ebernhahn, Leuterod, Mogendorf, Ötzingen, Siershahn und Wirges angefordert. Die Wasserversorgung wurde von mehreren Hydranten und einem Bach aufgebaut. Schläuche wurden ausgerollt, Strahlrohre angekuppelt und Befehle wie „Wasser marsch“ hallten über das Firmengelände. Die zahlreichen Zuschauer konnten sich von der Leistungsfähigkeit der rund 100 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen, die den Brand schnell unter Kontrolle hatten, überzeugen.
Da solch ein schweißtreibender „Einsatz“ auch hungrig und durstig macht, fanden sich die jungen Brandschützer mit ihren Betreuern anschließend auf dem Dorfplatz zu einem Imbiss und zu einer kleinen Feierstunde ein. Anlässlich des Jubiläums gratulierten Bürgermeister Michael Ortseifen, VG-Jugendwart Alexander Schmidtgen, Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Krekel, der Vertreter des KFV Westerwald Carl-Heinz Cäsar und Ortsbürgermeister Klaus Hardy. Jens Richter wurde für sein Engagement als VG-Jugendwart mit der Ehrennadel der Kreisjugendfeuerwehr Westerwald ausgezeichnet. Bürgermeister Ortseifen beförderte einige Mitglieder der FF Helferskirchen. Alexander Schmidtgen durfte zusätzlich noch an 5 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Helferskirchen die Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr verleihen.

Aktionstag 2010

Einmal im Jahr veranstalten Jugendfeuerwehr und Löschzug Dernbach einen gemeinsamen Aktionstag. Dieses Mal war das Ziel der Kletterwald in Bendorf-Sayn im Brexbachtal.

Zunächst erhielten alle 28 Teilnehmer ihre Schutzausrüstung, bestehend aus Sitzgurt, Sicherungsseil und Schutzhelm. Anschließend erfolgte eine Einweisung durch die Trainer des Kletterwaldes, die zeigten, wie man sich im Hochseilgarten korrekt sichert und fortbewegt. Nach dem Durchlaufen eine kleinen Übungsparcours durften dann alle auf die verschiedenen Anlagen. Die verschiedenen Parcours sind nach Gebirgen benannt, von „Eifel“ bis „Himalaya“. Danach richtet sich dann die Höhe und der Schwierigkeitsgrad der zu überwindenen Hindernisse. Einige wagten sich bereits nach einem Eingewöhnungskurs auf die hohen Parcours, immer am Seil doppelt gesichert. Einzelne Mutige riskierten dann auch eine Ausflug in den Himalaya mit Höhen von fast 30 Metern.
Die Zeit verging wie im Fluge und nach drei Stunden waren die Teilnehmer um wertvolle Erfahrungen reicher, so dass es wieder zurück in die Heimat ging. Hier warteten schon die Partner der Aktiven und einige Eltern der Jugendlichen, um den Tag bei leckeren Grillspezialitäten und kühlen Getränken ausklingen zu lassen.