Gemeinsame Jahresabschlussübung von Jugendfeuerwehr und Löschzug


Am vergangen Samstag führte der Löschzug gemeinsam mit seinem Nachwuchs eine Jahresabschlussübung der besonderen Art durch.
Im Rahmen eines Parcours galt es für die vierköpfigen Trupps kleine feuerwehrtechnische Aufgaben zu erfüllen. Neben dem Kuppeln von Saugschläuchen, dem Stechen von Knoten oder dem Aufwickeln von Schläuchen auf Zeit, gab es noch einige anderen Herausforderung zu bewältigen.So musste zum Beispiel ein Tischtennisball mittels Rettungsspreizer von einer Pylone zur anderen transportiert werden oder ein mit Wasser gefüllter Becher mit Hebekissen angehoben werden ohne, dass ein Tropfen überläuft. Alle Teilnehmer hatte sichtlich Freude an der Übung und ließen den Tag mit einem kleinen Imbiss gemeinsam ausklingen.

Feuerwehren üben erfolgreich den Großschadensfall in Dernbach


Zu einer Großübung wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Wirges am Freitagabend gegen 17:40 Uhr alarmiert.

Mit dem Alarmstichwort „Auslösung der automatichen Brandmeldeanlage im Krankenhaus Dernbach“ rückten zunächst die Einheit Dernbach und die Drehleiter aus Siershahn zur Einsatzstelle aus. Kurz nach Eintreffen an der Übungststelle wurde Wehrführer Thorsten Kaiser schnell klar, dass es sich um einen angenommenen Zimmerbrand im benachbarten Herz-Jesu Heim handelte und eine Vielzahl an Patienten und Besuchern noch im Gebäude sein musste. Jetzt hieß es eine Alarmstufenerhöhung durchführen zu lassen, um den Brand zügig löschen zu können, eine Brandausbreitung zu verhindern und vor allem die noch vermissten Personen schnellstmöglich aus dem Gebäude zu retten. Es folgte der Nachalarm für den Löschzug Siershahn, die Feuerwehren aus Wirges und Ebernhahn, die Führungstaffel und den Wehrleiter der Verbandsgemeinde sowie den Ortsverband des DRK Wirges. Ein angenommene zusammengebrochene Wasserversorgung im Leitungsnetz der Ortslage Dernbach erforderte weitere Unterstützung durch die Einheiten Mogendorf, Staudt und Bannberscheid, die ebenfalls zu Übungstelle gerufen wurden.

Dem gemeinsamen strukturierten Einsatz der knapp einhundert Einsatzkräften ist es zu verdanken, dass alle 17 vermissten Personen innerhalb kürzester Zeit über Drehleiter und durch Atemschutzrupps im Innenangriff gerettet und das „Feuer“ rasch bekämpft werden konnten. Sowohl Wehrleiter Hartmut Karwe als auch die für die Planung der unangekündigten Übung Verantwortlichen, der stv. Wehrleiter Thomas Schenk-Huberty und der stv. Wehrführer des Löschzuges Dernbach Markus Herbst zeigten sich mit der Leistungen mehr als zufrieden und sind sich einig, dass alle eingesetzten Kräfte für den Realfall, bestens gewappnet sind. Im Rahmen einer Abschlussbesprechung im Gerätehaus Dernbach, bei der es noch eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken gab, bedankte man sich auch nochmals ausdrücklich bei der Leitung des Herz-Jesu Krankenhauses für die Bereitstellung des Objektes.

Brand im Herz-Jesu-Heim in Dernbach


Mit diesem Alarmstichwort wurden die Feuerwehren Dernbach und Ebernhahn am vergangenen Freitagabend zu einer Einsatzübung gerufen. In einem ehemaligen Wohntrakt des Gebäudes war es zu einem Feuer gekommen, bei dem noch sechs Personen vermisst wurden. Mittels tragbarer Leitern und über einen gezielten Innenangriff konnten diese schnell gerettet und der Brand bekämpft werden. Ziel der Übung war die Koordination mehrer Atemschutztrupps im Innenangriff und die Stärkung der guten Zusammenarbeit der beiden eingesetzten Feuerwehren.

Spektakuläre Übung im alten Dernbacher Bahnhof


Zu einer spektakulären Übung wurden die Feuerwehren Dernbach und Ebernhahn im alten Dernbacher Bahnhof alarmiert. Das um 1880 erbaute Gebäude wird heute von einer Sanitär- und Heizungsbaufirma als Betriebsgebäude und Wohnhaus genutzt. Die zuerst eintreffenden Kräfte fanden eine starke Rauchentwicklung im hinteren Bereich der Halle vor. Der aufgeregte Firmeninhaber berichtete zusätzlich von zwei vermissten Mitarbeitern. Eine Person war in Panik auf das Dach geflüchtet und hatte sich dabei das Bein gebrochen. Hinzu kam noch eine über Leitern zu rettende Person, die unverletzt war. Zwei Atemschutztrupps gingen im Innenangriff zur Personenrettung vor. Die Einheit Ebernhahn kümmerte sich um die beiden Personen auf dem Dach, wobei die Person mit dem gebrochenen Bein mittels eines Leiterhebels gerettet wurde. Die Übungsleiter Marc Poremba und Thomas Waldenberger zeigten sich mit dem Ablauf zufrieden. Ein Dank gilt auch Inhaber Sascha Adolf für die Bereitstellung des Übungsobjektes.