Tagesausflug des Fördervereins nach Köln


Der diesjährige Tagesausflug führte diese Mal 40 Mitglieder und Freunde des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Dernbach/Ww. e. V. nach Köln.

Nach dem traditionellen Frühstück unterwegs war der erste Anlaufpunkt der Flughafen Köln/Bonn, wo die Besichtigung der Werkfeuerwehr auf dem Programm stand. Da sich die Hauptfeuerwache im Sicherheitsbereich befindet, mussten alle Teilnehmer durch die Sicherheitskontrolle und erhielten dann einen Besucherausweis. Patrick Weiand, gebürtig aus Niederelbert und einer von 103 Beschäftigten der Flughafenfeuerwehr, erwartete die Gruppe schon und stellte zunächst den Flughafen und die Feuerwehr in Zahlen vor. Über 3.000 Einsätze arbeitet die Werkfeuerwehr jedes Jahr ab, von der Ölspur bis zum Flugunfall, was aber eher selten vorkommt. Innerhalb von 180 Sekunden nach der Alarmierung muss die Feuerwehr an jedem befahrbaren Ort des Flughafens sein und Hilfsmaßnahmen einleiten. Herzstück der Feuerwehr ist die Leitstelle, von wo aus man einen tollen Blick über das Vorfeld und die rund 4 Kilometer langen Start- und Landepisten hat. Hier laufen alle Notrufe vom Flughafengelände auf. Nach kurzen Erläuterungen ging es dann in die Fahrzeughalle der Feuerwache 1. Dort steht ein Teil der insgesamt 22 Fahrzeuge. Highlight des Fahrzeugparks sind die vier Flugfeldlöschfahrzeuge vom Typ „Panther“. Die jeweils 1.000 PS starken Fahrzeuge haben einen Tankinhalt von je 12.500 Liter Wasser und beschleunigen von 0 auf 100 km/h in 80 Sekunden. Von diesen Bescheunigungswerten konnten sich auch einige aktive Feuerwehrkameraden bei einer kurzen Fahrt auf dem Vorfeld überzeugen.
Nach der zweieinhalbstündigen Führung ging es dann mit dem Bus in die Kölner Innenstadt. Ob Dom, Schildergasse oder die zahlreichen Weihnachtsmärkte in der Domstadt – die Zeit zur freien Verfügung bot jede Menge Möglichkeiten.
Zum Abendessen war ein Tisch im Rheinufer-Restaurant „Ständige Vertretung“ in der Nähe des Doms bestellt. Bei einem guten Essen und einigen Gläsern Kölsch klang der Abend in geselliger Runde aus. Gegen 20.30 Uhr erfolgte die Rückfahrt in den Westerwald.

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dernbach/Westerwald e.V.


Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin…

… so hieß es am Pfingstwochenende für 34 aktive und fördernde Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Dernbach/Westerwald e.V. Auf die Reisegruppe warteten vier sonnige Tage und ein abwechslungsreiches Programm in der Bundeshauptstadt.

Nach der rund achtstündigen Fahrt bezogen die Mitfahrer zunächst ihr Quartier im Holiday Inn Express-Hotel im Herzen von Kreuzberg, rund einen Kilometer vom Potsdamer Platz. Anschließend stand ein geführter Rundgang durch das Regierungsviertel mit auf dem Plan. Die Mischung aus historischen Bauwerken, wie das Brandenburger Tor oder der Reichstag und modernen Gebäuden wie das Kanzleramt ist äußerst beeindruckend. Der Spaziergang endete am neuen Berliner Hauptbahnhof. Der Bau des größten europäischen Bahnhofes mit zwei Gleisebenen kostete rund zehn Milliarden Euro. Vom Hauptbahnhof ging es dann mit der S-Bahn zum Abendessen in die „Berliner Republik“ am Schiffbauerdamm. Dort gibt es neben traditionellen Berliner Gerichten auch eine Bierbörse, wo sich die Preise der Biere wie auf dem Börsenparkett nach der Nachfrage richten.

Der Samstag begann mit einer rund dreistündigen Stadtrundfahrt, die einen guten Überblick über die unzähligen historischen Gebäude gab. Der Verlauf der innerdeutschen Grenze und der Mauer ist mit zwei Reihen Pflastersteinen gekennzeichnet und regte auch 19 Jahre nach dem Fall der Mauer einige zum Nachdenken an. Es ist sehr schwer nachzuvollziehen, wie das Leben damals diesseits und jenseits der Mauer war. Der Glockenturm am Olympiastadion bot einen grandiosen Ausblick über die ganze, rund 800 Quadratkilometer große Stadt. Den Nachmittag konnten die Reisenden selbst gestalten. Einige erkundeten das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) mit seiner riesigen Feinkostabteilung, wo es Gaumengenüsse aus der ganzen Welt gibt. Andere flanierten auf dem Kurfürstendamm und ließen sich vom Flair dieser rund 3,5 Kilometer langen Einkaufsstrasse beeindrucken. Der Abend klang mit einem Besuch des Strassenfestes „Karneval der Kulturen“ im Bezirk Kreuzberg aus. Hier feierten hunderttausende friedlich ein Fest der Begegnung.

Am Pfingstsonntag fuhr die Gruppe nach Potsdam und besichtigte das „Neue Palais“ mit dem weltweit einmaligen Grottenzimmer und den Schlosspark um Sansoucci. Anschließend ging es mit dem Schiff von Potsdam über die Havel entlang der ehemaligen Grenze zum Wannsee. Von dort brachte der Bus die Gruppe zurück zum Hotel. Das Abendessen nahm die Gruppe im „Lindenbräu“ im Sony-Center am Potsdamer Platz ein. Traditionelle bayerische Gerichte und bayerisches Bier in der ehemaligen preußischen Metropole sind sehr gewöhnungsbedürftig, aber dies tat dem Spass keinen Abbruch.

Bevor es am Pfingstmontag nach Hause gehen sollte, stand noch ein Besuch in den „Berliner Unterwelten“ auf dem Programm. Eine Ortskundiger führte die Gruppe durch zwei Schutzbunker am Bahnhof „Gesundbrunnen“. Einer wurde im Krieg als Schutzunterkunft in den Bombennächten genutzt, der andere sollte als Atomschutzbunker im Kalten Krieg dienen. Auch hier regte das „Ambiente“ viele zum Nachdenken an.

Nach dem Mittagessen am Potsdamer Platz machte sich die Reisegruppe auf den Heimweg. Nach überraschend staufreier Fahrt kamen die Berlinfahrer gegen 22 Uhr wieder in Dernbach an.