Wäller Feuerwehren erprobten neues Löschsystem


Vertreter der Landesfeuerwehr Koblenz und der Feuerwehren aus Mogendorf, Dernbach und Wirges haben ein neuartiges Kaltschneidelöschsystem aus Schweden mit dem Namen Cobra getestet. In einem Abrisshaus in Mogendorf wurde ein Zimmerbrand simuliert. Mit einer hydraulischen Pumpe wird ein Wasserstrahl auf einen Druck von 300 Bar und einer Geschwindigkeit von 200 Metern pro Sekunde (720 km/h) beschleunigt, der von außen durch die Wand in den Brandraum eindringt.

Dem Wasserstrahl ist ein Granulat beigemischt, das die Schneidewirkung erheblich verstärkt. Ohne dass ein Trupp in den Brandraum vorgehen muss, kann ein rund 30 Quadratmeter großer Raum von 750 Grad Celsius durch den Wasserstrahl auf 100 Grad abgekühlt werden. Hierzu werden kaum 50 Liter Wasser verbraucht, das Risiko eines Flash-Over (Übergang eines Schadenfeuers von der Entstehungsphase hin zum Vollbrand) ist ausgeschaltet. Gerade in der Erstphase und bei geringer Tagesverfügbarkeit kann mit der Cobra ein qualifizierter Löschangriff durchgeführt werden, ohne ins Gebäude eindringen zu müssen.
Westerwälder Zeitung vom 14.07.2008, Seite 16.

Übung Aloysia-Löwenfels-Haus

Auf dem Übungsplan stand eine Begehung im Aloysia-Löwenfels-Haus. Das Haus der Dernbacher Schwestern wurde im Jahre 2007 eröffnet und dient als Gästehaus und Begegnungsstätte des Ordens mit Übernachtungs- und Meditationsräumen. Schwester Christel, Leiterin des Hauses, führte die Mitglieder des Löschzuges Dernbach und der Löschgruppe Ebernhahn durch die Räume. Solche Begehungen sind für die Feuerwehr sehr wichtig, um im Einsatzfall die nötige Ortskenntnis zu erlangen.

Atemschutzübung 18.1.2008

Am 18.1.2008 fand für die Atemschutzgeräteträger des Löschzuges Dernbach die erste Atemschutzübung für dieses Jahr statt.

Zusätzlich zu den normalen Übungen finden jedes Jahr noch vier spezielle Aus- und Fortbildungsveranstaltungen für die Atemschutzgeräteträger, kurz AGT, statt.

Übungsleiter Thorsten Kaiser und sein Helfer-Team hatten die Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses zu einem anspruchsvollen Parcours mit vier stilisierten Räumen umgebaut. Die Wände bildeten z. B. Gitterboxen oder der Anhänger des Löschzuges. Disconebel sorgte für eine eingeschränkte Sicht.

Jeder der sechs Atemschutztrupps, bestehend aus Truppführer und Rohrführer, erhielt eine andere Lage. Beispielsweise galt es, eine vermisste Person aufzufinden und auch dem Gefahrenbereich zu retten. Für alle gleich war die mitzuführende Ausrüstung und der wasserführende C-Schlauch.

Alle Trupps konnten die Ihnen gestellten Aufgaben erfüllen. So fiel auch die Kritik gering aus. Allerdings werden die aufgetretenen Schwachpunkte in den kommenden Ausbildungseinheiten wieder angesprochen und geübt.

Übung Technische Hilfeleistung 11.1.2008


Das Fahrzeug war frontal unter einen Traktoranhänger geprallt. Ziel der eingesetzten Kräfte war nicht die besonders schnelle Rettung der beiden eingeklemmten „Personen“, sondern das Training und der fachgerechte Umgang mit der vorhandenen Ausrüstung unter den Gesichtspunkten der Feuerwehr-Dienstvorschrift und der Unfallverhütungsvorschrift. Hierbei sollten auch die jungen und unerfahrenen Kameraden zum Zuge kommen.

Hier haben wir noch ein paar Fotos für Sie.