Besuch der Grundschule Dernbach


46 Kinder der vierten Klassen der Pfarrer-Giesendorf-Grundschule besuchten die Freiwillige Feuerwehr Dernbach. Dieser Besuch war der Abschluss des Themas „Feuerwehr“, das in den vergangenen Wochen im Sachunterricht durchgenommen wurde.

Die Kinder aus Dernbach, Ebernhahn, Moschheim, Bannberscheid, Siershahn, Helferskirchen Mogendorf und Staudt machten sich unmittelbar nach Unterrichtsbeginn auf den Weg zum Feuerwehrhaus, wo sie von einigen Kameraden des Löschzuges Dernbach bereits freudig erwarteten.

Um den größtmöglichen Lerneffekt zu erzielen, erfolgte zunächst die Aufteilung in zwei gleichgroße Gruppen. Die Betreuer stellten die Arbeit der Jugendfeuerwehr vor. Viele Bilder von Übungen und Events der vergangenen zwei Jahre sorgten für Begeisterung bei den jungen Zuhörern. Anschließend durften die anwesenden Betreuer mit Fragen gelöchert werden. Bei einem kleinen Einzelfotoshooting durften die Kinder die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes, bestehend aus Helm und Jacke, anziehen. Die dabei entstandenen Fotos werden den Kindern später als kleines Präsent von der Freiwilligen Feuerwehr Dernbach überreicht.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Jungen und Mädchen, als sie ein Atemschutzgerät begutachten durften. Der praktische Bezug zum Sachunterricht konnte durch das Ausprobieren von Strahlrohren, Feuerpatsche, Kübelspritze und Hitzeschutzkleidung hergestellt werden. Für großes Staunen sorgten Rettungsspreizer und –schere, sowie der Blick durch die Wärmebildkamera.

Eine gemeinsame Pause mit Kuchen und Getränken sowie ein Abschlussfoto mit dem kompletten Fuhrpark vor der Halle rundeten den gelungenen Ausflugstag ab.

Technische Hilfeleistung an Fahrzeugen der neuen Generation


Um bei Verkehrsunfällen mit Fahrzeugen der neuesten Generation wirksam Hilfe leisten zu können, kamen Feuerwehrkräfte aus Dernbach, Siershahn und Mogendorf zu einem Ausbildungswochenende in Wirges zusammen.

Am Freitag fand im Schulungsraum des Wirgeser Gerätehauses zunächst eine umfangreiche theoretische Einweisung von André Weiss vom Rescue Training Center statt. Er erklärte anschaulich aus welche Materialien neue Fahrzeuge bestehen und an welche Grenzen die Feuerwehren mit ihren hydraulischen Rettungsgeräten stoßen.

Am Samstagmorgen ging es dann in die Praxis. Unter anderem wurden an einem sog. Nullserienfahrzeug verschiedene Rettungstechniken und Zugangsmöglichkeiten erprobt. Für alle Beteiligten war dieses Training sehr lehrreich, da Neufahrzeuge für Übungen nur sehr selten oder gar nicht zur Verfügung stehen. Leider dürfen aus rechtlichen Gründen hiervon keine Bilder veröffentlicht werden.
Am Nachmittag wurde dann noch ein „herkömmliches“ Unfallfahrzeug zerlegt. Auch hier wurden einige neue Rettungstechniken unter Anleitung des erfahrenen Ausbilders André Weiss ausprobiert.

Technische Hilfeleistung in landwirtschaftlichem Betrieb geübt


Technische Hilfeleistungen sind für die Feuerwehren mittlerweile häufiger bei Einsätzen zu bewältigen als Brände.

Üblicher Weise denkt man dabei an klassische Verkehrsunfälle auf Bundesstraßen oder Autobahnen. Dass es aber auch in anderen Umfeldern zu Einsätzen solcher Art kommen kann, ist dabei den wenigsten bewusst. Die Feuerwehren aus Dernbach und Bannberscheid führten am Freitag Abend hierzu eine Gemeinschaftsübung in einem landwirtschaftlichen Betrieb durch. Als Lage wurde angenommen, dass zwei Personen unter einem Traktorreifen bzw. unter dem Reifen eines Gülleanhängers eingeklemmt waren. Mittels Hebekissen, Hydraulikheber und hydraulischen Rettungszylindern wurden man schnell Herr der Situation und konnte die Personen unter den tonnenschweren Landwirtschaftsmaschinen befreien. Ein weiterer Schwerpunkt des Übungsabends war das Verschieben von schweren Lasten, in diesem Falle ein Anhänger und eine Baggerschaufel, welche mittels Mehrzweckzug bewegt werden mussten. Hier kam es darauf an, die Möglichkeiten des Einsatzes verschiedener Rollen und Bandschlingen in Kombination zu trainieren.