Löschzug führt Ortsbegehung im Kloster Maria-Hilf durch

Um im Einsatzfall keine kostbare Zeit zu verlieren, ist es äußerst wichtig, dass die örtliche Feuerwehr über Ortskenntnisse, gerade bei größeren Objekten, verfügt. Umso wichtiger ist es, regelmäßíg Begehung von größeren Gebäuden und Wohnkomplexen durchzuführen.

Am Mittwoch, den 09.05.2012, bestand für den Löschzug Dernbach, die Möglichkeit einen Einblick hinter die Kulissen des sogenannten „Mutterhauses“, dem Kloster Maria-Hilf zu erhalten. Nach Umbaumaßnahmen, die u.a. auch der Verbesserung des baulichen Brandschutzes dienten, war es sowohl der Heimleitung als auch der Wehrführung wichtig, alle Kameraden des Löschzuges in die örtlichen Begebenheiten einzuweisen. Im Rahmen dieser ca. zweistündigen Begehung nutzte die Feuerwehr Dernbach die Möglichkeit, innerhalb des großen Gebäudekomplexes die Abdeckung des Funknetzes zu testen. Mit Einführung des Digitalfunkes im Westerwaldkreis, der sich zur Zeit noch im erweiterten Probebetrieb befindet, ist es besonders wichtig die Netzabdeckung gerade in größeren, mehrstöckigen Gebäude zu überprüfen. Nach Abschluss der Begehung konnte festgehalten werden, dass sowohl die Funkabdeckung gewährleistet ist, als auch die Ortkenntnisse der örtlichen Einsatzkräfte verbessert werden konnten. Wehrführer Thorsten Kaiser bedankte sich abschließend nochmals für die Möglichkeit solche Objektbegehungen durchführen zu können.

Ungewöhliche Maschinistenfortbildung


Eine ungewöhnliche Form der Maschinistenfortbildung hatten sich Günter Schneider und Daniel Schreiner ausgedacht.

Neben den Fahrer der Großfahrzeuge nahmen auch die Führerscheininhaber der Klasse B an dem Training teil. Auf dem Festplatz am Silberstollen hatte das Werkstattteam einen anspruchsvollen Parcours in Anlehnung an die Regeln des Geschicklichkeitsfahrens des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz für die LKW-Fahrer aufgebaut. Desweiteren musste mit dem MTF-L und dem LF 16/12 verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben gemeistert werden. Die Bilder sprechen für sich!

LKW bei Staudt umgekippt


Ein Lastwagen ist am Dienstagmittag bei der B 255 umgekippt.

In einer Haarnadelkurve auf der Abfahrt nach Staudt fiel der Lkw auf die Seite. Der Fahrer war im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Bergung musste schweres Gerät angefordert werden. Die Arbeiten dauen zum späten Nachmittag an. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
QUELLE: Sascha Ditscher

www.rz-online.de vom 17.4.2012
Fotos: Sascha Ditscher